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Sage 50c Buchhaltung

Sage 50c Buchhaltung FAQ

  • Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick
Sage 50c Buchhaltung

Häufig gestellte Fragen

Was haben die GoBD*-Richtlinien mit mir zu tun?

Von den GoBD betroffen sind nicht nur bilanzierungspflichte Unternehmen, sondern vielmehr alle Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen, d. h. auch so genannte Einnahme-/Überschuss-Rechner wie Kleinstunternehmen und die meisten Freiberufler, z. B. Ärzte, Architekten, Journalisten und Fotografen. Ihre Geltung reicht somit über die Verwendung von Systemen der doppelten Buchführung hinaus und schließt auch steuerliche Aufzeichnungspflichten ein, die z. B. für Einnahme-/Überschussrechnungen gelten.

Ich bin gar nicht buchführungspflichtig. Bin ich trotzdem betroffen?

Ja, denn die GoBD* beziehen sich explizit auf alle steuerlichen Aufzeichnungspflichten, sofern sie an außersteuerliche Pflichten anknüpfen oder nur für steuerliche Zwecke bestehen. Somit kann z. B. auch ein Einnahme-/Überschuss-Rechner wie Kleinstunternehmer oder Freiberufler von Aufzeichnungspflichten betroffen sein, selbst wenn er kein System der doppelten Buchführung nutzt.

Muss ich mich in Sage 50c einarbeiten?

Nein, vielleicht aber an die neue Geschwindigkeit und Benutzeroberfläche gewöhnen. Bei der Entwicklung von Sage 50c steht die Vereinfachung Ihrer Arbeitsabläufe im Vordergrund. Dies wird durch das innovative Design und einer Vielzahl neuer Funktionen gewährleistet. Das Wichtigste für Sie als Nutzer der bisherigen Sage GS-Programme ist aber, dass die Menüführung übernommen wurde und Sie alles dort auffinden, wo Sie es von Ihrem bisherigen Produkt gewohnt sind. Das bedeutet, Sie können wie gewohnt weiterarbeiten und es ist keine Umgewöhnung erforderlich.

Welche Unterlagen muss ich aufbewahren?

Neben den außersteuerlichen und steuerlichen Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen zu Geschäftsvorfällen müssen entsprechend den GoBD* alle Unterlagen aufbewahrt werden, die zum Verständnis und zur Überprüfung der Besteuerung im Einzelfall von Bedeutung sind. Alle Daten aus Geschäftsvorfällen sind steuerrelevant, die als Betriebsausgaben oder als Betriebseinnahmen gebucht werden oder sich in sonstiger Weise auf die Höhe des steuerlichen Gewinns auswirken, z. B. Abschreibungen, Einlagen und Entnahmen. Hierzu zählen neben Unterlagen in Papierform auch alle Unterlagen in Form von Daten, Datensätzen und elektronischen Dokumenten, die dokumentieren, dass die Ordnungsvorschriften umgesetzt und deren Einhaltung dokumentiert wurde.

Wie lange muss ich Unterlagen aufbewahren?

Im Unternehmen entstandene oder dort in digitaler Form eingegangene aufzeichnungs-/aufbewahrungspflichtige Daten, Datensätze und elektronische Dokumente sind unverändert 10 Jahre aufzubewahren und dürfen nicht vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Sie müssen so vorgehalten werden, dass die Finanzverwaltung darauf zugreifen kann. Das gilt nicht nur für Daten der Finanzbuchführung, sondern auch für alle Einzelaufzeichnungen und Stammdaten mit steuerlicher Relevanz aus den Vor- und Nebensystemen der Finanzbuchführung (z. B. warenwirtschaftliche Vorgänge oder Kundenkontakthistorie aus einem CRM).

* Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff.

Gelangen Sie hier zu dem BMF-Schreiben, das die Anforderungen der Finanzverwaltung an eine IT-gestützte Buchführung praxisgerecht zusammenfasst. (Quelle: Bundesministerium der Finanzen)