Teil unserer Mission, Ihre Lohnbuchhaltung zum Rocken zu bringen, sind eine Reihe von Blogs, die von unseren Sage Experten geschrieben werden. Sie helfen Ihnen bei den täglichen Herausforderungen, Ihre Lohnbuchhaltung erfolgreich zu führen.

Benoit Gruber, VP Global Product Marketing bei Sage teilt mit Ihnen sein Wissen, warum die Lohnbuchhaltung eine ungenutzte Goldgrube im Unternehmen ist.

Eine der besten Quellen, um betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren, wird am wenigsten dazu genutzt: Die Lohnbuchhaltung. Dabei ist sie ein leistungsfähiges Instrument, das sie über Ihre wichtigste Ressource und Ihren größten Kostenfaktor informiert – Ihre Mitarbeiter.

In der Vergangenheit galt die Lohnbuchhaltung als reine Verwaltungsarbeit. Doch jetzt erobert sie einen Platz im Berichtswesen und ermöglicht Unternehmen wertvolle Analysen ihres größten Kapitals und Kostenfaktors.

Die Lohnbuchhaltung spielt jetzt eine wertvollere strategische Rolle. Die Vergütung der Mitarbeiter ist nicht mehr nur ein Kostenfaktor, den man unter Kontrolle haben muss, sondern ein wichtiger Aspekt, mit dem langfristig Effizienz gesteigert und Kosten gesenkt werden können.

Lohnexperten müssen allerdings in der Lage sein, maximalen Nutzen aus den großen Datenmengen zu ziehen, wenn Ihr Unternehmen im Wettbewerb bestehen soll. Studien von Sage und IDG haben ergeben, dass Unternehmen, die ihre Daten effektiv nutzen, um 35 Prozent schneller wachsen.

Ausschlaggebend ist das Berichtswesen

Das Berichtswesen ist der Schlüssel zum Erfolg. Das haben unsere Studien gezeigt. Es trägt sowohl zum Wachstum des Unternehmens als auch zur Produktivität seiner Mitarbeiter bei. Unternehmen, die mehr verwertbare Daten nutzen, steigern ihre Produktivität um 10 Prozent.

Lohnexperten können so die größte Kapitalanlage des Unternehmens – die Mitarbeiter – besser verstehen und nutzen. Die Gehälter, die an die Belegschaft gezahlt werden, beeinflussen schließlich direkt den Gewinn eines Unternehmens.

Das Berichtswesen und die Datenanalyse sind von unschätzbarem Wert. Sie helfen Ihnen bei Ihren höchsten Prioritäten: Kostensenkung und Prognosen. Damit kann Ihr Unternehmen in einem umkämpften Markt jeden Vorteil erfolgreich nutzen und wachsen. Die Kombination von Daten aus der Lohnbuchhaltung mit qualitativen Merkmalen wie Leistung, Kompetenzen, Sozialverhalten und Erfahrung liefert Ihnen ein detailliertes Bild über die Themen, die Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen.

Profitieren Sie stärker von Ihren Lohnabrechnungsdaten

Die Lohnbuchhaltung ist eine entscheidende Datenquelle Ihres Unternehmens und hat das Potenzial, direkte finanzielle Vorteile zu erzielen. Sie ermöglicht Ihnen monatliche Bestandsaufnahmen Ihrer Finanzen. Außerdem ist sie per se eines der aktuellsten Datensätze, die in Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehen. Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, die Lohnabrechnungsdaten auf dem aktuellen Stand zu halten. Entscheidungen auf Basis veralteter Daten zu treffen, ist quasi nicht möglich.

Die wichtigsten fünf Punkte für die Analyse Ihrer Lohnabrechnungsdaten

Es gibt eine Reihe von Kriterien für die Analyse der Lohnbuchhaltung, die Ihnen einen tieferen Einblick in die Finanzen Ihres Unternehmens geben.

  1. Vergütung: Am besten fängt man bei den Gehältern an. Anhand dieser Zahlen können Sie noch weitere Messgrößen in Ihre Analyse integrieren, wie beispielsweise die Kapitalrendite.
  2. Fluktuation: Eine hohe Fluktuationsrate ist kein gutes Zeichen. Sie kann auf ein tiefer liegendes Problem im Unternehmen hinweisen, wie Arbeitsbedingungen, Betriebsklima und Arbeitskultur. Außerdem kann sie Kosten durch Produktionsausfall, Personalbeschaffung und zusätzliche Schulungen verursachen.
  3. Fehlzeiten: Analysieren Sie den Krankenstand und die Urlaubstage Ihrer Mitarbeiter, um einen Überblick über wahrscheinliche Fehlzeiten zu erhalten und herauszufinden, ob die Mitarbeiter ihren Jahresurlaub zu einer für das Unternehmen günstigen Zeit nehmen.
  4. Überstunden: Wenn die Mitarbeiter regelmäßig mehr als vereinbart arbeiten, sollten Sie überlegen, welche Schlüsse dies auf Produktivität und Arbeitsweise zulässt. Sie können herausfinden, ob es kosteneffektiver ist, Teilzeitkräfte bzw. neues Personal einzustellen.
  5. Schulungsaufwand: Die Personalabteilung steht bisweilen unter dem Druck, Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung zu finden. Mit einer Messgröße für den Schulungsaufwand gelingt die Gratwanderung zwischen Einsparungen und notwendigen Fortbildungsmaßnahmen.

In jedem dieser Bereiche steht Ihnen eine enorme Menge an auswertbaren Daten zur Verfügung. Da sie lange Zeiträume abdecken, können Sie Trends gut erkennen. Mit der richtigen Technologie erhalten Sie eine hervorragende Plattform für zukünftige Planungen – und das mit der Gewissheit, dass Ihre Sicht auf das Unternehmen stets aktuell ist. Hier sollte Ihr Startpunkt sein, wenn Sie für die Zukunft planen.

Benoit Gruber
VP, Global Product Marketing bei Sage

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